Sonntag, 22. November 2015

Rezension - "Wo fahren wir hin, Papa?" von Jean - Louis Fournier





Titel: Wo fahren wir hin, Papa? 
Autor: Jean- Louis Fournier
Verlag: dtv Premium Verlag
ISBN: 978 3423247450
Seitenzahl: 160 Seiten
Preis: 12,90 Euro (Taschenbuch)
Veröffentlichung: 01. November 2009




"Wer hat schon Kinder, die er sich erträumt hat? Wir gerne hätte der Vater seinen Söhnen 'Tim und Struppi' geschenkt - aber leider können sie nicht lesen. Wie gerne wäre er mit ihnen auf Berge gestiegen, hätte mit ihnen Musik gemacht, hätte mit ihnen Volleyball gespielt - aber leider können sie immer nur mit Holzklötzchen spielen. Thomas und Mathieu sind behindert und waren nie das, was sich der Vater gewünscht hätte: normale Kinder. Pointiert und mit überraschendem Witz schildert Fournier das Leben mit seinen Söhnen, die zu lieben nicht leicht war. Für die beiden wäre  eine Engelsgeduld nötig gewesen, doch Fournier, so bekennt er offen, war kein Engel."





Wie kann man eigentlich so viel Pech haben und zwei mal hintereinander ein mieses Buch abgreifen, wenn man eigentlich eh keine Zeit hat zu lesen? Tja, sorry Leute - das ist mir bis jetzt noch nie passiert und deswegen haltet euch fest, denn das was ich zu diesem Buch zu sagen habe ist alles andere als nett.

Ich glaube ich habe dieses Buch beim wühlen in der Bücherkiste bekommen. Was habe ich mir dabei gedacht? Nun ja, ich mag Bücher die schwierige Themen auf eine außergewöhnliche Art und Weise behandeln. Mir wurde hier Witz und Charme versprochen. Schließlich war das Buch in 2009 ein Bestseller. 
Ich verstehe es einfach nicht. Ich finde das Buch alles andere als gut, nämlich das komplette Gegenteil: Es ist grottig schlecht und ich hatte zum ersten Mal das Gefühl das Buch abbrechen zu wollen, was ich aber nicht gemacht habe, weil es sehr kurz ist und ich dachte ich zieh es durch. 

Ihr fragt euch jetzt bestimmt wieso mich dieses Buch so ärgerlich macht. Ich kann euch einige Punkte dazu sagen: 

1. Finde ich das Buch überhaupt nicht witzig, Nicht pointiert und mit Charme geschrieben. Es ist einfach nur traurig und deprimierend. 

2. Finde ich den Ton mit dem der Autor über seine Söhne spricht einfach schrecklich. Das macht mich sehr ärgerlich, er sagt es war schwer sie zu lieben denn sie haben eh nur "Stroh im Kopf" und sind dumm. Behinderte Kinder haben das Recht geliebt zu werden und nicht so abwertend behandelt zu werden, besonders nicht von den eigenen Eltern. Er nennt seine Söhne den "Weltuntergang", "Idioten".. es ist einfach nur schrecklich.

3. Hat der Autor meiner Meinung nach das Buch benutzt um sich selbst in Selbstmitleid zu ertränken. Er ist ja so arm, er hat zwei mal den "Weltuntergang" erlebt - das Schlimmste was einem Menschen passieren konnte. Er hätte ja so viel gewollt, ihnen die Welt zeigen und als Lehrer fungieren und diese Möglichkeit wurde ihm genommen. Das ist einfach nur unfair. Der arme Mann *Ironie Off*. 

4. Glaube ich, dass dieser Autor sich in seiner Männlichkeit gekränkt fühlt. Er ist wütend auf die Welt, die ihm die Möglichkeit genommen hat sein "Vermächtnis" in Form seiner Söhne an die Menschheit weiter zu geben. Ich glaube er traut sich nur so schlecht über seine Kinder zu reden weil er genau weiß, dass sie es nicht lesen konnten. 

Ihr merkt ich bin ziemlich zornig. Geht gar nicht das Buch. Ehrlich gesagt würde ich es am Liebsten verbrennen und Herrn Fournier eine saftige Mail schreiben. 

Oooooook ich komm jetzt mal wieder runter ^^ Meine Wertung: Grottig!! 




Ich bin aber offen für eure Kommentare, keine Angst ^^ Wenn ihr das Buch gelesen habt und eine andere Meinung dazu habt, würde es mich doch sehr interessieren. Ihr wisst wie es geht: ab in die Kommentare! 






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